Kategorie-Archiv: Unsere Bienen

Rund um die Bienen, Bienenarten, Trachtpflanzen

Lebenswerte Umwelt für die Wildbienen schaffen und unsere Heimat blüht auf!

Die Demo gegen Tierfabriken, Glyphosat & Flächenfraß zeigte am 27. Jan. 2018, dass eine enorme Masse an Menschen in und um Passau aktiv sich für einen anderen Umgang mit Umwelt und Tieren einsetzt.
Die Deutsche Umwelthilfe engagiert sich derzeit aktiv für einen Lebensraum für unsere Wildbienen und gibt dabei Anworten auf Aussagen wie, …
Die Deutsche Umwelthilfe wirbt für Ihre E-Mail Aktion zur Rettung der Bienen: “Fordern Sie jetzt mit uns von der Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner: Unternehmen Sie etwas gegen das massive Bienensterben! Wir brauchen eine andere Art von Landwirtschaft mit weniger Düngemitteln und Pestiziden.”
Entscheiden Sie selbst wie wichtig Ihnen neben unseren Bienen die Wildbienen sind.

Bienenvergiftungen

Kostenlose Untersuchung bei Verdacht auf Bienenvergiftungen:

Link: https://www.julius-kuehn.de/bienenschutz/

Nach § 57 (2) 11 Pflanzenschutzgesetz hat das Julius Kühn-Institut (JKI) die Aufgabe, Bienen auf Schäden durch Pflanzenschutzmittel zu untersuchen. Bei begründetem Verdacht können geeignete Bienen- und Pflanzenproben zur Untersuchung an die Untersuchungsstelle für Bienenvergiftungen des Instituts für Bienenschutz im JKI gesendet werden. Die Untersuchungen sind für betroffene Imker kostenlos.

Kontaktdaten:
Julius Kühne Institut
Untersuchgsstelle für Bienenvergiftungen
Messeweg 11/12
38104 Braunschweig
Tel: 0531 299-4201
Fax: 0531 299-3028
bs@julius-kuehn.de

 

 

75 Prozent weniger Insekten : „Wir befinden uns mitten in einem Albtraum“

“Das Insektensterben lässt sich nicht mehr abstreiten. Der oft kritisierte Krefelder Entomologen-Verein hat jetzt in einer Langzeitstudie gezeigt: Die Populationen sind seit der Wende um drei Viertel geschrumpft. Welchen Anteil hat die Landwirtschaft, welchen das Klima? ” Wie die FAZ berichtet in seiner Online Ausgabe, am 18.10.17, berichtet. Lesen Sie mehr

Der Bundnaturschutz Bayern fordert in seinen akutelle Aktionen daher auf “Rettet die Bienen” und fordert mit der Europäischen Bürgerinitiative auf gegen den Einsatz von Glyphosat. Die Fakten sprechen eine deutliche Sprache und stehen evtl. direkt im Zusammenhang mit dem Insektensterben:

  • In Tests wurde bei rund 60% der untersuchten Deutschen Glyphosat im Urin nachgewiesen.
  • Auch in Getreide, Bier, Brot und Gemüse finden sich Rückstände des Mittels.
  • Französische Wissenschaftler konnten beweisen, dass bereits geringe Mengen menschliche Zellkulturen schädigen.
  • Die Niederlande, Frankreich und Schweden sprechen sich klar gegen eine Verlängerung der Zulassung aus.
    Die Zulassung durch die EU läuft Ende 2018 aus. Deutschland hat sich nicht klar positioniert: Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt(CSU) will für die Verlängerung der Zulassung um 10 Jahre stimmen! [Quelle: BN Bayern 06.10.2017]
DW-Film, 18.10.2017

Eilmeldung des LVBI – Waben mit Paraffin im Handel!

Sonderinfo – August 2016 
Aktuelle Infos vom Norddeutschen Imkertag 2017 auf YouTube:

  Wachsverfälschung – Vortrag
  Wachsverfälschung – Diskussion

Eilmeldung: Waben aus Paraffin im Handel!

In letzter Zeit sind verstärkt Klagen über zusammengesc
hrumpfte, zusammengebrochene frisch ausgebaute Waben, vor allem im Honigraum, gemeldet worden.

Nachweislich schuld daran sind Mittelwände, die laut Bericht eines Untersuchungslabors aus 100% Paraffin, ohne eine Spur Bienenwachs bestehen. Vermutlich handelt es sich um Mittelwände, die im Frühjahr 2016 produziert und über verschiedene Händler ausgeliefert wurden.

Die Fachinstitute sind informiert und es wurde bereits Strafanzeige gestellt. Die die Ermittlungen laufen.

Was für uns Imker wichtig ist: Wir müssen unbedingt vermeiden, dass dieses 100% Paraffin in sauberes Bienenwachs für unsere Mittelwände eingemischt wird.

Wenn Sie in Ihrem Wachs solche geschilderten Fälle entdecken,
• vermeiden Sie alles, was dazu führt, dass die Waben in den allgemeinen Wachskreislauf gelangen.
• schmelzen Sie deshalb Wachs aus Naturbau (Drohnenrahmen), Deckelwachs und Altwabenwachs getrennt und markieren Sie die Wachsblöcke entsprechend.
• melden Sie sich bitte unter der Adresse wachsproblem@online.de um das Ausmaß des Schadens abschätzen zu können.

Über eine Rücknahme oder Schadensersatz kann allerdings erst nach Abschluss der Ermittlungen und Feststellung der Größe des Schadens verhandelt werden.

Helfen Sie alle mit, den Wachskreislauf sauber zu halten bzw. wieder sauber zu bekommen. Wir alle sind dafür verantwortlich, dass unser Wachs, egal von welchem Produzenten, ohne Paraffinbeimischungen über den Ladentisch geht.

Bitte geben Sie diese Informationen an Ihre evtl. ahnungslosen Imkerkollegen weiter, die von diesen betrügerischen Machenschaften nichts wissen und deshalb die oben geschilderten Vorsorgemaßnahmen nicht beherzigen können.

Ihr
Eckard Radke
Vorsitzender des LVBI. e.V.

 

Impressum 
Landesverband Bayerischer Imker e.V.
Georg-Strobel-Str. 48
90489 Nürnberg
Sitz: NürnbergTel.: 0911 558094
Fax: 0911 5819556
E-Mail: info(at)lvbi.de
Web: www.lvbi.de

Spätsommer- und Herbstverluste 2015

Wichtige Info?    Gemäß einer Erhebung des DLR Fachzentrum für Bienen und Imkerei, Mayen, zum Thema Spätsommer- und Herbstverluste 2015 lag die Verlustquote in Niederbayern bei 3,4%, was dem höchsten Wert in Bayern entspricht. Unter- und Mittelfranken folgen mit 2,8% und 2,7%. Die geringsten Völkerverluste in Bayern wurden in Schwaben mit 1,5% verzeichnet. Der Bundesdeutsche Durchschnitt lag bei 2,5%.

Bienensterben_0

Blühendes Passauer Land

Blühendes Passauer Land
Wilde Bienen sind wichtige Bienen! Für uns Imker keine neue Erkenntnis. Die Bienen bestäuben Blüten und nehmen damit eine Schlüsselrolle in unserer Natur ein. Das Problem: Sie sterben massenhaft. Wie kann
150616_BluehendesPassauerLandgeholfen werden? Gar nicht so einfach. Das Projekt “Blühendes Passauer Land” versucht ihnen zu helfen. Mehr Informationen und wie wir die Insekten unterstützen können lesen Sie hier.

Weltweites Bienensterben

Weltweites Bienensterben durch Pestizide
Wahrscheinlich krebserregend beim Menschen – so urteilte die Weltgesundheitsorganisation im März über Glyphosat, den weltweit häufigsten Wirkstoff in Pestiziden. Das hat es in sich. für Marktführer Monsanto, der Glyphosat seit Jahrzehnten als “Roundup” vertreibt. Dass Menschen in ganz Europa mit Glyphosat belastet sind, hatte eine Sudie des BUND von 2013 gezeigt. In allen 18 untersuchten Ländern gab es belastete Proben, die deutschen waren es zu 70 Prozent. Andere Pestizide wie die Neonikotinoide schädigen unsere Bienen. Weitere Infos zu Pestizide hier…